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Projekt Wallraf der Museumsbus
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Ansprechpartner: Stefan Swertz
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Großer Erfolg für außergewöhnliches Projekt
Museumsbus bringt 500. Schulklasse ins Wallraf
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Wenn „Wallraf der Museumsbus“ am letzten Montag vor Weihnachten um 11 Uhr die 500. Schulklasse in Kölns ältestes Museum fährt, dann hat er gleichzeitig auch mehr als 60.000 Kilometer in vier Jahren zurückgelegt und rund 13.000 Kinder für die Kunst bewegt. Grund genug, die Jubiläumsfahrt angemessen zu feiern und den großen Erfolg des außergewöhnlichen Projektes zu analysieren.
Kulturdezernent Prof. Georg Quander und Museumsdirektor Andreas Blühm nehmen gemeinsam mit den Kooperationspartnern Michael Münch (Deutsche Bank Stiftung) und Eugen Puderbach (Regionalverkehr Köln) die Jubiläumsklasse in Empfang. Dabei handelt es sich um die 5.7 der Europaschule aus Kerpen. Die 30 Gymnasiasten kommen in Begleitung ihrer Lehrerin Regina Fritz.
„Wallraf der Museumsbus“ ist Bestandteil eines so genannten Outreachprogramms. „Die Idee dahinter lautet: Nicht warten, bis junge Menschen von selbst ins Museum kommen, sondern sie in ihrem Umfeld abholen“, erläutert Museumsdirektor Andreas Blühm. Während der Busfahrt, im Museum selbst und im Atelier dreht sich alles um die spielerische Begegnung mit Kunst.
Das Angebot gilt für alle Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 8 – egal ob Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule oder Förderschule. Der Bus fährt zu Schulen in Köln und im gesamten Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS). Alleine von den 351 Schulen im VRS haben schon 145 Schulen am Projekt teilgenommen, das sind 41 Prozent aller potentiell in Frage kommenden Schulen in diesem weiträumigen Gebiet.
Besonders froh sind die Kooperationspartner über den hohen Anteil von Haupt- und Förderschulen (35%), die den Bus ins Wallraf nahmen. Auf den weiteren Plätzen folgen Realschule (29%), Gymnasium (24%) und Gesamtschule (11%). Außerdem war „Wallraf der Museumsbus“ seit seiner Jungfernfahrt am 21. Januar 2008 immer ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht. Viele Gründe die auch für eine Verlängerung des außergewöhnlichen Projektes sprechen.
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